Rina Mayer, Dominik Ruhdorfer und Jasmin Volk haben sich im heurigen Abitur-Jahrgang
in ihren LK-GEO-Facharbeiten erfolgreich an dem geographischen Informationssystem der Firma ESRI – Germany versucht, das am DZG seit zwei Jahren vorhanden ist.
Unterstützt wurden sie dabei vom Vermessungsamt Landsberg, das der Schule mehrere umfangreiche Datensätze als interaktive Kartengrundlage zur Verfügung stellte, sowie von den Rechnerbetreuern am DZG, Herrn Kastenmayer und Herrn Herz, und vom Landkreis Landsberg am Lech als Sachaufwandsträger.
Ein Geographisches Informationssystem verbindet Luftbilder oder Kartenmaterial mit zahlreichen Informationen. Diese Systeme werden heute in vielen Lebensbereichen eingesetzt, so etwa in Navigationsgeräten, im Umweltschutz, im Immobilienbereich, in GPS-Geräten, bei der Flugberatung, im Wetterdienst, in der Raum-Planung usw. Fast unbemerkt haben diese Systeme breite Bereiche unseres Alltages erobert.
In einer Veranstaltung am DZG stellten die drei Referentinnen und Referenten in Anwesenheit der Landsberger Presse und zweier Vertreter des Vermessungsamtes Landsberg ihre Ergebnisse vor:
Jasmin Volk setzte das Programm ein, um ihre Aktion „Mit dem Rad zur Schule 2009“
vorzustellen. Sie konnte heraus arbeiten, dass die mit dem Fahrrad pendelnden Schülerinnen und Schüler dies insbesondere innerhalb einer Entfernung von 6 km praktizieren. Ihre Ergebnisse stellte Jasmin in einer thematischen Karte dar.
Dominik Ruhdorfer fertigte eine Stockwerknutzungskartierung der Landsberger Innenstadt und hier insbesondere des Hinter- und Vorderangers sowie der Schulgasse an. Dazu musste er vor Ort empirisch arbeiten und die verschiedenen Stockwerke gesondert auswerten.
Das Ergebnis seiner Bemühungen war eine äußerst informative interaktive Karte mit der Möglichkeit, die einzelnen Objekte per Attributtabelle näher zu beschreiben. Seine Arbeit ist eine hervorragende Grundlage für die Stadtplanung und weitere Einsatzmöglichkeiten.
Rina Mayer wiederum hat einen GIS-gestützten interaktiven Stadtplan für die ältere Generation „60 plus“ entworfen. Mit diesem Instrument können Senioren bei der Fülle von Angeboten im innerstädtischen Bereich leichter die auf ihre Bedürfnisse abgestellte Infrastruktur identifizieren. So lassen sich etwa mit nur einem Mausklick barrierefreie Standorte von Ärzten bis hin zu altengerechten Wohnstandorten im Stadtbereich erkennen. Die interaktive Karte ist bedienungsfreundlich, und es ist durchaus vorstellbar, dass ein solches Instrument eines Tages auf der städtischen Homepage erscheinen wird.
29.04.2010

Unser Schulleiter Herrn Bayer mit Herrn Welz vom Vermessungsamt Landsberg, den drei Referenten Jasmin Volk, Dominik Ruhdorfer und Rina Mayer sowie dem Leiter des Vermessungsamtes Landsberg, Herrn Steffen Kirchner (von links nach rechts).